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Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie

der Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V. jeweils im Wintersemester

 

Die Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main e.V. (U3L) schreibt seit 1998 für jedes Wintersemester eine Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie aus. Durch die Stiftung der Gastdozentur soll zur Förderung der Sozialen Gerontologie im Rahmen der Universitätswissenschaften und zu ihrer weiteren Profilierung beigetragen werden. Deshalb sollen durch Gastdozenten Forschungsergebnisse der Gerontologie universitätsöffentlich zur Diskussion gestellt werden. Damit wird jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsarbeiten zu bestimmten Fragen des Alterns und höheren Alters in unserer Gesellschaft Studierenden der Universität und der U3L vorzustellen. Auf diese Weise können ältere Menschen im akademischen Rahmen mit den Problemen der älteren Generationen konfrontiert werden, zu deren Lösung sie beitragen sollen. Gleichzeitig erfahren neueste Erkenntnisse der Gerontologie die wünschenswerte Verbreitung. Im Rahmen eines Zyklus von fünf Vorträgen mit anschließenden Kolloquien werden demgemäß neue Ergebnisse aus dem Bereich gerontologischer Forschung und Wissenschaft mit Perspektive auf ihre gesellschaftliche Relevanz dargelegt.  

STIFTUNGSGASTDOZENTUR FÜR SOZIALE GERONTOLOGIE

Thema im Wintersemester 2008/09

Generationenverhältnisse aus literarischer und filmischer Sicht

Vorlesung mit Kolloquium

Referent: Dr. Thomas Küpper,
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt

Zeit: Montag 14 – 16 Uhr
Ort:  Hörsaalgebäude in der Gräfstraße, Hörsaal III

12.01.2009         Der Begriff „Generation“ in den Geisteswissenschaften

19.01.2009         Der Alte und die Nachwelt, Goethes Konzepte der Generationen

26.01.2009         Großeltern und Enkel, Idealfiguren des 19. Jahrhunderts

02.02.2009         Generationenverhältnisse in Detektivromanen und -filmen

09.02.2009         Zukunftsentwürfe: Generationen in Sciencefiction-Film

Die Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei.

Generationenverhältnisse – seien sie als Konflikte oder als Bündnisse, als harmonisch oder disharmonisch vorgestellt – sind heute ein zentrales Thema massenmedialer Diskussionen. Der demographische Wandel fordert zur Reflexion über die wechselseitigen Beziehungen von älteren und jüngeren Generationen heraus. Auch im Bereich der Kunst und Kultur findet das Thema Resonanz: In fiktionalen Entwürfen werden etwa gängige Vorurteile über Generationenbeziehungen hinterfragt und Alternativen imaginär durchgespielt. Die Suche nach neuen Bildern für Generationenverhältnisse ist zugleich eine Auseinandersetzung mit den überlieferten, so dass auch historische Vorbilder beachtet werden. In diesem Zusammenhang sind nicht zuletzt literarische und filmische Entwürfe von Generationenverhältnissen in der Gesellschaft wirkungsmächtig – Konzepte, die sich literatur- und medienwissenschaftlich analysieren lassen.

 

Das Verhältnis der Generationen in den Medien

Ergänzende Veranstaltung des  Forums für Alterswissenschaften und Alterspolitik.

Weitere Infos: http://www.uni-frankfurt.de/org/fp/alter/Eigene_Veranst/Altersbild/index.html)

Hanns-Christoph Koch

Montag, 26.01.2009

16.00 – 18.00 Uhr

Hörsaalgebäude in der Gräfstraße, Hörsaal IV

Anschaulich und mit zahlreichen Beispielen aus der Fernsehwerbung, aus Videoclips und aus Kino und Fernsehfilmen versehen,  zeigt der Vortrag wie das Bild und das Verhältnis der Generationen einem ständigen Wandel unterworfen ist. Gezeigt werden unter anderem Ausschnitte aus der Rosamunde Pilcher Verfilmung:  ‚Rosen im Sturm‘ und den Kinofilmen  ‚Der Pate Teil I‘  und  ‚Was das Herz begehrt‘.  

Die Veranstaltung greift Beispiele aus den Vorträgen der Stiftungsgastdozentur von Thomas Küpper


 

 

Thema im Sommersemester 2008:

Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Kontext des hohen Alters.

Referentin: Dr. Dörte Naumann, Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) an der Universität Mannheim

Zeit: Montag, 14-16 Uhr
Ort: Hörsaal I, Hörsaalgebäude Gräfstraße

19.05.08: Der Erhalt der gesellschaftlichen Integration und Mitwirkung Hochaltriger als gesamtgesellschaftliche Herausforderung
26.05.08: Individuelle Gründe für den Rückgang gesellschaftlicher Integration und Mitwirkung: Rückzugsmotive und Ursachen
02.06.08: Gesellschaftliche Gründe für den Rückgang gesellschaftlicher Integration und Mitwirkung: Muster sozialer Ausgrenzung im Alter
09.06.08: Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Alltag alleinlebender Hochaltriger. Ergebnisse einer explorativen Teilstudie des europäischen Forschungsprojektes ENABLE-AGE
16.06.08: Ansatzpunkte für die Förderung gesellschaftlicher Integration und Mitwirkung von Hochaltrigen

Diese Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei

 


 

Ausschreibung einer Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie an der Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main e.V.

 

Die Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main e.V. (U3L) schreibt auch in diesem Jahr eine Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie aus. Damit werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Forschungsergebnisse ihrer gerontologischen Arbeit vorlegen und öffentlich zur Diskussion stellen wollen, zur Bewerbung eingeladen.

Die Stiftungsgastdozentur umfasst einen Zyklus von 5 einstündigen Vorträgen mit anschließender Aussprache, beginnend am Montag, den 12.1.2009, 14.00 Uhr. Die Hörer werden aus dem Kreis der Studierenden der U3L kommen, wahrscheinlich erweitert durch Studierende mit dem Schwerpunkt „Altenarbeit“, „Sozialarbeit“ oder auch „Erwachsenenbildung“. In der Vortragsreihe wird erwartet, dass neue Ergebnisse der Gerontologie vorgelegt und in den Zusammenhang gerontologischer Arbeiten gestellt werden. Außerdem sollte die Beziehung dieser neuen Erkenntnisse zur gesellschaftlichen Praxis sichtbar werden.

Nach Abschluss der Dozentur im Februar 2009 wird darüber entschieden, ob die Vorträge in der Publikationsreihe der Universität des 3. Lebensalters zur Gerontologie veröffentlich werden sollen.

Die Dozentur ist mit einem Honorar in Höhe von € 4.000,- (einschl. Reisekosten) ausgestattet.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Promotion mit einem gerontologischen oder einem verwandten Thema. Anstelle der Promotion kann auch ein gerontologisches Habilitationsvorhaben stehen. Eine wissenschaftliche Tätigkeit in der Gerontologie ist erwünscht.

Zu einer Bewerbung wird erbeten:

Kurzer Lebenslauf mit Beschreibung der Tätigkeiten bzw. Arbeiten im gerontologischen Bereich, Promotionsurkunde in Kopie, ggf. Kopien weiterer akademischer Abschlüsse und eine Publikationsliste, ferner das vorgeschlagene Vortragsthema mit kurzer Beschreibung der Vortragsreihe.

Bewerbungsschluss: 13. Mai 2008

Bewerbungen sind zu richten an:
Prof. Dr. Dr. h. c. Günther Böhme, Vorsitzender der Universität des 3. Lebensalters

an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt a. M. e.V.

Postfach 111 932, 60054 Frankfurt a. M.

 


 

Bisherige Stiftungsgastdozenturen

 

Jahr

Dozent/in

Thema

Publikation?

7/1998

Dr. Käthe Schneider, Jena

Motivation und Partizipation – Probleme institutionalisierter Bildung für Ältere

nein

1/1999

Dr. Gabriele Maier, Heidelberg

Das Leben als Aufgabe – Selbstfindung zwischen Lebensplanung und Lebensgestaltung

nein

1/2000

Dr. Hugo Mennemann, Münster

Zwischen Verdrängung und Vermarktung – Aspekte zum Umgang mit Sterben und Tod in unserer Gesellschaft

ja

1/2001

Dr. Mike Martin, Heidelberg

Verfügbarkeit und Nutzung menschlicher Ressourcen im Alter: Kernpunkte eines gerontologischen Leitkonzepts

ja

1/2002

Dr. Marina Schmitt, Heidelberg

Partnerschaftsbeziehungen im Lebenslauf – von der Liebes- zur Pflegebeziehung?

nein

1/2003

Dr. Stefan Pohlmann, Bonn

Aktie Alter – alles nur Spekulation?

ja

1/2004

Dr. Kliegel, Zürich

Kognitive Entwicklung im Alter- individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen und Potentiale

Handout zum Herunterladen

PDF-Dateien
insg. 5081 kb

1/2005

Dr. Susanna Re, Heidelberg

Entwicklungschancen des Alters

Weitere Informationen erhalten Sie bei  Dr. Re unter der Email-Adresse susanna.re@gero.uni-heidelberg.de

1/2006 Dr. Adelheid Schulz-Hausgenoss, Dortmund Lebensqualität aus gerontopsychologischer Sicht Teil 1 als Powerpointdatei (817 kb)
Teil 2 als PDF-Datei (1014 kb)
Teil 3 als PDF-Datei (2528 kb)
Teil 4 als PDF-Datei (1869 kb)
Teil 5 als PDF-Datei (494 kb)
1/2007 Dr. Kirsten Aner Die "neuen Alten" - Hoffnungsträger der Zivilgesellschaft? Vortrag Powerpointdatei (102 kb)
Abstract und Literatur als PDF-Datei (85 kb)
Wunsch und Wirklichkeit
(PDF 174 kb)
Prekariat und Ehrenamt (PDF 177 kb)
6/2007 Dr. Stefanie Becker  

Stabilität und Veränderung psychologischer Aspekte des höheren Erwachsenenalters

 

Teil 1 (PDF 437 kb)
Teil 2 (PDF 813 kb)
Teil 3 (PDF 370 kb)
Teil 4 (PDF 597 kb)
Teil 5 (PDF 1314 kb)
1/2008 Dr. Verena Begemann Klug und endlich leben!
Hospizarbeit als Lernort der Moderne für eine gelingende Lebensführung.

Teil 1 (PDF 708 kb)
Teil 2 (PDF 652 kb)
Teil 3 (PDF 399 kb)
Teil 4 (PDF 569 kb)
Teil 5 (PDF 418 kb)

6/2008 Dr. Dörte Naumann Gesellschaftliche Integration und Mitwirkung im Kontext des hohen Alters. NEU

Teil 1 (PDF 950 kb)

1/2009

Dr. Thomas Küpper

Generationenverhältnisse aus literarischer und filmischer Sicht  
 

 

Ausschreibung einer Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie

Die Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main e.V. (U3L) schreibt eine Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie aus. Damit soll die Soziale Gerontologie im Rahmen der Universitätswissenschaften besonders gefördert werden. Das geschieht dadurch, dass Gastdozenten ihre Forschungsergebnisse zur Gerontologie universitätsöffentlich in Vortrag und Diskussion vorstellen. Zugleich wird auf diese Weise jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsarbeiten zu Fragen des Alterns und höheren Alters in unserer Gesellschaft vor Lehrenden und Studierenden der Universität und der U3L auszubreiten.

Im Rahmen eines Zyklus von fünf einstündigen Vorträgen mit anschließender Aussprache sollen am 7., 14., 21. und 28. Januar und am 4. Februar 2008, jeweils von 14 bis 16 Uhr, neue Ergebnisse aus dem Bereich gerontologischer Forschung und Wissenschaft – möglichst mit Perspektive auf ihre gesellschaftliche Relevanz – einem sachkundigem Publikum vorgelegt werden. Nach Abschluss der Dozentur wird darüber befunden, ob die Vorträge im Rahmen der Publikationsreihe zur Gerontologie der Universität des 3. Lebensalters veröffentlicht werden sollen.

Die Dozentur ist mit einem Honorar in Höhe von € 4.000,- (einschl. Reisekosten) ausgestattet.

Voraussetzungfür eine Bewerbung ist eine Promotion aus dem Bereich der Gerontologie und eine wissenschaftliche Tätigkeit in diesem Feld oder verwandten Feldern.

Zu einer Bewerbung wird erbeten:

Kurzer Lebenslauf mit Beschreibung der Tätigkeiten bzw. Arbeiten im gerontologischen Bereich, Promotionsurkunde in Kopie, ggf. Kopien weiterer akademischer Abschlüsse und eine Publikationsliste, ferner das vorgeschlagene Vortragsthema mit kurzer Beschreibung der Vortragsreihe.

Bewerbungsschluss: 2. Mai 2007

 

Bewerbungen sind zu richten an:
Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Böhme, Vorsitzender der Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt a. M. e.V.
Postfach 111 932, 60054 Frankfurt a. M

 

 

geändert am 17. Dezember 2008  E-Mail: Webmastere.wagner@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 17. Dezember 2008, 12:40
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