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Nachlese zur Morgenakademie:
"Das schlaue Haus - Wohnen und Technik 2030"
vom 7.2. bis 9.2.2012
Am ersten Tag stellte Birgid Eberhardt in einem Vortrag das „schlaue Haus“ mit seinen Eigenschaften näher vor. Der zweite Tag wurde eröffnet mit einem Ipulsreferat von PD Dr. Alexander Dietz zu ethischen Fragen im Zusammenhang mit der Technisierung unseres Lebens. Es folgten eine Reihe von praktischen Beispielen der konkreten Nutzung von Technik im Bereich von Gesundheit und Pflege. Die Tage wurden durch zwei Exkursionen abgerundet, zu einem „Wohnlabor“ und einer AAL-ausgestatteten Wochnung. Sogar ein „Ausflug“ nach Japan war möglich, das alledings vermittelt durch einen Vortrag von Dr. Cosima Wagner zur Robotertechnik in in Japan.
Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal hielt am dritten Tag einen Impulsvortrag zum Thema „Wie wollen wir wohnen – wie werden wir wohnen?“. Die abschließende Gesprächsrunde mit Prof. Barbara Klein, Birgid Eberhardt, Prof. Frank Oswald und Rudolf Dederer vertiefte diese Fragen.
Ein Fazit aus der Runde war: Das „schlaue Haus“ braucht „intelligente Bewohner“. Es kommt nämlich vor allem darauf an, die technischen Entwicklungen an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen und auf diese Weise sinnvoll für ein gutes Leben zu nutzen.
Folien zum Herunterladen:
Birgid Eberhardt: Das schlaue Haus – Wohnen und Technik 2030
PD Dr. Alexander Dietz: Das schlaue Haus –Kritische Anfragen eines Ethikers
Elke Müller Projektleitung PiA: PiA-Pflege im Anschluss in der Diakoniestation Frankfurt
Intelligente Technik für Senioren: Omas schlaue Wohnung
Vortragsreihe der Projektgruppe Enigma im SS 11: "Chancen und Barrieren des Internet"
Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde erläutert, welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Internet auftreten und welche Vorteile die Nutzung des Internet gerade für Ältere haben kann. Ein Schwerpunkt der Vortragsreihe war die Nutzung von interaktiven Web 2.0 Anwendungen.
Vortragsthemen und Materialien
"Wer nutzt was im Internet?" 15.4.11 von Beate Frees (ZDF) Aus Sicht der Medienforschung erläuterte Beate Frees, wer, wielange und zu welchem Zweck das Internet nutzt. Von besonderem Interesse war der Vergleich mit anderen Medien, wie Fernsehen, Radio und Tageszeitung. Nach wie vor nutzen ältere Menschen das Internet im Vergleich zu den jüngeren weniger. Überraschend ist die Beobachtung, dass die aktive Nutzung von Web 2.0 Anwendungen, wie z.B. das Einstellen eigener Beiträge in Wikis u.a. bei allen Onlinern zurückgegangen ist. |
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"Der neue Personalausweis" 29.04.11 von Hans-Joachim Weimann (Enigma) und "Sicher ins Internet" 27.05.11 Hans-Joachim Weimann (Enigma): Hans-Joachim Weimann ging in zwei Vorträgen auf über den praktischen Umgang mit dem Internet ein. Er erläuterte zunächst die Möglichkeiten, die mit der Verwendung des neuen Personalausweis im Internet verbunden sind bzw. zukünftig sein könnten. Im zweiten Vortrag gab der Referent einen Überblick über allgemeine Sicherheitsprobleme, die durch Schadprogramme, Phishing, das Ausspähen sensibler Daten entstehen. Für jede dieser Gefahren zeigte Weimann auf, welche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können. |
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"Späte Pioniere: "Leben und lernen mit dem Web 2.0" 06.05.11 Julia Behlke (Kolleg Uni Hildesheim) Julia Behlke berichtete über das Internet als Ort des "infomellen Lernens". Insbesondere die interaktiven Möglichkeiten der Web 2.0 Anwendungen, wie das Wiki, Blogs, social Bookmarks oder soziale Netzwerke können für die Gestaltung einer "Lernumgebung" erfolgreich eingesetzt werden. |
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"Der ältere Mensch in der Informationsgesellschaft - Potentiale und Barrieren des Internets" 20.5.11 Dr. Michael Doh (Uni-Heidelberg) Ziel des Vortrags von Michael Doh war es zum einen, die Gründe der Zurückhaltung Älterer im Umgang mit dem Internet verständlich zu machen. Wesentliche Gründe sieht Doh z.B. in der der fehlenden zielgruppenorientierten Ansprache, der geringeren Vertrautheit im Umgang mit neuen Medien und in den Sicherheitsproblemen des Internet. Zum anderen zeigte Doh die vielfältigen Nutzungschancen im Alter auf, die durch den Zugang zu Information und Kommunikation einen Zugewinn an Autonomie und Lebensqualität ermöglichten. |
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"Rechtliche Aspekte im Internet" 3.6.11 Malte Jörg Uffeln (Rechtsanwalt): Dass im Umgang mit dem Internet auch vielfältige rechtliche Aspekte eine Rolle spielen thematisierte Malte Jörg Uffeln und er gab allgemeine Hinweise, die beim Einkaufen, bei der Erstellung von Internetseiten und im Umgang mit Daten beachtet werden sollten. Uffeln problematisierte darüber hinaus Gefahren, die aufgrund unkontrollierbarer Zugänglichkeit zu persönlichen Daten entstehen könnten. |
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Wolf Kunik berichtete von regionalen sozialen Netzwerken, die besonders die Zielgruppe der Älteren ansprechen sollen. Weitere Informationen unter: http://www.zweitvertreib.net/ und http://www.mitten-im-viertel.de/
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"Persönlichkeit und erster Eindruck in internetbasierten sozialen Netzwerken" 10.6.11 Juliane Stopfer (Uni Mainz) Forschungsergebnisse aus psychologischer Sicht stellte Juliane Stopfer zur Frage vor, wie aussagekräftig und zuverlässig Nutzerprofile in sozialen Netzwerken sind. Überraschend war die Erkenntnis, dass diese weniger der Selbstidealisierung dienen, sondern eher die tatsächliche Persönlichkeit der Profilinhaber widerspiegeln. |
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"Privatsphäre in Facebook?" 10.06.11 Andreas Poller (Fraunhofer SIT) Andreas Poller zeigte die Probleme im Umgang mit den eigenen Daten in sozialen Netzwerken am Beispiel von Facebook auf und gab vielfältige Hinweise für den Privatsphärenschutz bei der Erstellung eines eigenen Profils. Hier zeigte sich, dass der Schutz der Privatsphäre nur durch die sachkundige und aufmerksame Handhabung der Nutzer möglich ist. |
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Ein besonderer Dank geht an die Mitglieder der Gruppe Enigma, die die Vortragsreihe mitorganisiert haben, insbesondere an die Moderatoren der Vortragsreihe Peter Ambros und Siegbert Martin, sowie an Guntram Bay für Fotografie, Hans-Joachim Weimann für die Übernahme zweier Vorträge.
Der erste Internettag am 9.4.2010 der Projektgruppe Enigma an der U3L
Die seit 2002 bestehende Internet-AG Enigma organisierte für die Studierenden der U3L erstmalig einen Internettag. Ziel des Internettages war, sowohl diejenigen Studierenden anzusprechen, die bisher das Internet wenig oder gar nicht nutzten, als auch die bereits fortgeschrittenen Internetnutzer/innen. Nach der Begrüßung der 150 Teilnehmer/innen des Internettages durch Prof. Günther Böhme nahmen die Studierenden die Gelegenheit wahr, sich in Vorträgen und im Foyer im Gespräch mit Mitgliedern der Gruppe Enigma über verschiedene Themen zum Internet zu informieren.
In den Vorträgen wurde darüber berichtet, welche Internetanwendungen hilfreich beim Studium sein können und welche rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Daten und Quellen im Internet gelten. Darüber hinaus wurde das von der Gruppe Enigma erstellte Wiki zum Thema Internet im 3. Lebensalter vorgestellt und als Beispiel einer besonders informativen bürgernahen Internetseite das EU-Portal gezeigt. Im letzten Vortrag wurden die Nutzungsgewohnheiten des Internet durch Ältere im Unterschied zu Jüngeren aufgezeigt. Insgesamt fand die Veranstaltung sehr großen Zuspruch.
Vortragsthemen und Materialien:
Fotos des Internettages:




Für den großen Einsatz und das Engagement bedankt sich die U3L bei den Organisator/innen der Gruppe Enigma: Sonja Schultzky, Klaus Linke und Guntram Bay, Katharina Schröder, Martha Fletcher, Siegbert Martin, Jürgen Eisner, Otmar Willecke, Peter Ambros, Michael Müller, Rudolf Hochholdinger, Rolf Ehmann, Norbert Hölzel.
Morgenakademie
Die Würde des Menschen ist un-antastbar. 60 Jahre Grundgesetz 1949-2009
Zeit: 27.10. – 29.10.2009
Ort: Evangelische Stadtakademie Roemer9, Römerberg 9, Frankfurt am Main
U3L in Kooperation mit Evangelische Stadtakademie „Römer9“, der Arbeitsstelle für Gemeindliche Arbeit mit älteren Erwachsenen im Evangelischen Regionalverband und dem Historischen Museum
Vorschau auf das Programm:
Dienstag 27. Oktober 2009
9:35 – 12:30 Uhr:
- Textcollage zum Thema Würde.
- Vortrag: Prof. Dr. Rainer Wimmer, Universität Trier (angefragt):
Die Würde des Menschen ist unantastbar - Poesie und Pragmatik einer juristischen Formulierung
- Arbeitsgruppen zum Thema
14.00 Uhr:
Filmgespräch
Mittwoch 28. Oktober 2009
9:30 – 12:30 Uhr:
- Lesung: Dekan i. R. Jochen Gollin (angefragt)
Textpassagen aus Dietrich Bonhoeffer: Widerstand und Ergebung
- Vorträge mit anschließendem Gespräch:
Pfarrerin Irene Derwein, Kirchlicher Flüchtlingsdienst am Flughafen, Seelsorge und Verfahrensberatung. Achtung der Würde des Menschen – Flughafenverfahren: ein Widerspruch in sich?
- Prof. Dr. Dr. h. c. Gisela Zenz, Universität Frankfurt a. M.
Überlegungen zum juristischen Schutz von Menschenwürde und Persönlichkeitsrechten im Alter
14:00 Uhr:
Workshop: Das Grundgesetz aus biographischer Sicht Ort: Bibliothek der Alten im Historischen Museum Frankfurt a. M.
Donnerstag 29. Oktober 2009
9:30 – 13:00 Uhr
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Musik: Hipp–Hop/Rap – Jugendkulturen und Lebenswelten von Jugendlichen in Frankfurt am Main
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Intergenerationelles Gespräch mit Schülerinnen und Schülern. Silvia Tennenbaum (angefragt)
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Vortrag: Prof. Dr. Dr. h. c. Günther Böhme, Bildungsphilosophie und Bildungsgeschichte, Vorsitzender der U3L. Menschenwürde als ethische Herausforderung
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Abschlussgespräch und Ausklang
Das komplette Programm ist ab September bei der U3L oder der Evangelischen Stadtakademie erhältlich.
Schriftliche Anmeldung bis spätestens 16. Oktober 2008 (Absendetag) an: Evangelische Stadtakademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt/M (Tel. 069/174152613)
Anmeldung über E-Mail (ebenfalls bis 16. Oktober 2009): i.martens@roemer9.de (Stichwort „Morgenakademie“)
Teilnahmebetrag für die gesamte Morgenakademie: 30,- €, ermäßigt 20,- €, Einzeltag: 15,- €, ermäßigt 10,- €. Für Ermäßigung bitte Nachweis einer schriftlichen Anmeldung bzw. Angabe der aktuellen Studiennummer an der U3L vorlegen. Überweisung (nur für die Teilnahme an allen Tagen) bis 16.10.2009 bitte an folgende Bankverbindung:
Empfänger: Ev. Stadtakademie/ERV, Kto. - Nr.: 4000 200, BLZ: 520 604 10 Evangelische Kreditgenossenschaft, EKK, Verwendungszweck: HHSt 5220 01 1435 Unterkonto 009205
Was ist Glück?
Das war eine der Fragen beim Workshop zum Thema „Glück, Zufriedenheit, Angst im Lebenslauf“. der unter der Leitung von Silvia Dabo-Cruz und Christine Hamann veranstaltet wurde. Am 24.9.2008 waren Altenpflege-SchülerInnen des Bildungszentrums des Frankfurter Verbandes eingeladen, mit Studierenden der U3l ins Gespräch zu kommen und ihre Vorstellungen vom Umgang mit Glück, Zufriedenheit und Angst auszutauschen.
Bilder vom Workshop:
 
 


THEMA MYTHOS - Ein Podiumsgespräch
Montag, 3.11.2008, 16 - 18 Uhr, Hörsaal H 8 Gesprächsteilnehmer/innen:
Prof. Dr. Dieter Kimpel (Literaturwissenschaften)
Dr. Johanna Scherb ( Kunstgeschichte)
Ulrich Baier (Soziologie)
Dr. Rolf Wiggershaus (Philosophie)
Moderation:
Dr. Sabine Baumann
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden der U3L
Mittwoch, 22. Oktober bis Freitag, 24. Oktober 2008
FREMDE HEIMAT Morgenakademie
"Mobilität" gilt als Schlagwort zur Bezeichnung der gegenwärtigen Gesellschaft. Was dabei als moderne Anforderung an eine dynamische und flexible Lebenseinstellung erscheint, haben Menschen mit Migrationshintergrund immer schon bewältigt. Besonders die Situation und Befindlichkeit älterer Menschen mit Migrationshintergrund verdient aufgrund der im Lauf ihrer Lebensgeschichten durchlaufenen Identitätsfindungsprozesse besondere Beachtung. Die dreitägige Morgenakademie, die sich speziell an die Zielgruppe älterer Menschen wendet, nähert sich diesem Thema reflexiv und kreativ. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Migrationsgeschichte steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Frage nach den interkulturellen Verständigungsmöglichkeiten.
Ort: Ev. Stadtakademie, Römerberg 9, Nähe Alte Nikolaikirche
Programm
Mittwoch, 22. Oktober 2008
10.00 Uhr Filmausschnitte zum Thema "Heimat" 10.15 Uhr Vortrag: Zwischen den Kulturen wurzeln. Prof. Dr. Heinz Schilling, Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Uni Frankfurt 11.30 Uhr Vortrag: Migrationserfahrungen älterer FrankfurterInnen. Aktuelle Informationen aus dem Integrationsreferat. Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Dezernentin für Integration (angefragt) 14.00 Uhr Führung: Migrationsausstellung im Historischen Museum, Workshops
Donnerstag, 23. Oktober 2008 10.00 Uhr Textcollage zum Thema "Migration" 10.15 Uhr Vortrag: "Mobilität" in der Geschichte: Die Völkerwanderung und die Grundlegung Europas. Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Böhme, U3L, Frankfurt am Main 11.30 Uhr Vortrag: "Mobilität" heute: Migration als Unterfutter der Globalisierung. Prof. Dr. Dieter Kramer, Kulturwissenschaften, Wien/Frankfurt am Main 14 Uhr Workshops: Biografiewerkstatt bzw. Literaturgespräch. Behjat Mehdizadeh, Christine Hamann Freitag, 24. Oktober 2008
10.00 Uhr Musik - Vertraute und fremde Klänge 10.15 Uhr Vortrag: Perspektiven des multikulturellen Zusammenlebens. Canan Topcu, Frankfurter Rundschau 11.30 Uhr Präsentation der Workshopergebnisse vom Vortag VeranstalterInnen: Römer9/Evangelische Stadtakademie, Arbeitsstelle für Gemeindliche Arbeit mit älteren Erwachsenen im Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main, Historisches Museum Frankfurt am Main, Universität des 3. Lebensalters an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
Arbeitsweise: Vorträge, Diskussion, Lesungen, Workshops, Ausstellungsbesuch
Schriftliche Anmeldung bis 10. Oktober 2008:
Evangelische Stadtakademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt/M Tel.: 069/174152613 oder per E-Mail: info@roemer9.de Stichwort: Morgenakademie
Überweisung bitte an folgende Bankverbindung: Kto. Nr.: 4000 200 bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft BLZ: 500 605 00 Verwendungszweck: HHSt 5200 00 1540/ Unterkonto 007112
Kosten: 30,00 € /ermäßigt 20.- € für U3L-Studierende Zur Ermäßigung: Angabe der Studiennummer der U3L
Vorlesungsreihe im Wintersemester 2008/09
"Mensch und Menschenbilder"
Mittwochs 14-16 Uhr, im Hörsaalgebäude, Hörsaal V
Die Vortragsreihe ist öffentlich und kostenfrei
Weitere Informationen zu den einzelnen Vortragsthemen im UnivIS (Informationssystem der Universität)
Fotos der Einführungsveranstaltung der U3L im SS 2007 am 29.3.2007
Vor Semesterbeginn informierten sich Interessierte über die U3L:
- im Vortrag bei Prof. Dr. Dr. Günther Böhme über den Sinn des Lernens und der Bildung im Alter
- im Vortrag bei Silvia Dabo-Cruz über die Struktur und Organisation der Universität des 3. Lebensalters

- im Anschluß bei den ehrenamtlichen Berater/innen

und über die Veröffentlichungen an der U3L
Fotos der Einführungsveranstaltung der U3L im WS
2006/07 am 9.10.2006
Interessierte und Studienanfänger/innen informierten sich über die Studienmöglichkeiten in ...
...Vorträgen bei: Prof. Dr. Dr. G. Böhme: Sinn und Zielsetzung der Universität des 3. Lebensalters Silvia Dabo-Cruz: Struktur und Organisation der Universität des 3. Lebensalters

....bei kompetenten Studierenden der U3L... .... bei anschließenden Führungen durch den Campus Bockenheim
Rückschau auf die BAG WiWA Jahrestagung 2006 in Frankfurt am Main
Vielfalt und Potentiale der wissenschaftlichen Bildung Älterer
Die wissenschaftliche Bildung Älterer steht derzeit vor spannenden Herausforderungen, die sich aus dem demographischen und gesellschaftlichen Wandel sowie aktuellen Hochschulentwicklungsprozessen ergeben. Diese Herausforderungen zu konkretisieren und Entwicklungsperspektiven der Studienangebote für Ältere zu diskutieren, war zentrales Anliegen der Bundesarbeitsgemeinschaft wissenschaftliche Weiterbildung Älterer (BAG WiWA), die am 6. und 7. März ihre Jahrestagung im Rahmen der Universität des 3. Lebensalters an der Universität Frankfurt abgehalten hat.

Eröffnet wurde die Tagung, indem ein Vorblick auf das Vortragsprogramm in den Entwicklungs- und Diskussionsprozess der BAG gestellt wurde und eine Systematisierung von zentralen Entwicklungslinien des SeniorInnenstudiums erfolgte (Sagebiel).
In einem einführenden Vortrag wurde der bildungstheoretische Rahmen der Seniorenstudienangebote abgesteckt, der die Notwendigkeit aber auch Selbstverständlichkeit von Bildung als lebensbegleitende und lebensphasenspezifische Aufgabe deutlich werden ließ (Böhme). Als zweite Rahmung wurde auf den aktuellen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Kontext Bezug genommen. Die aktuelle Lage ist durch Umbrüche in Folge des demografischen Wandels und des sog. Bolognaprozesses gekennzeichnet, die sich in ihrer Wirkung auf die wissenschaftliche Weiterbildung Älterer derzeit noch nicht eindeutig bestimmen lassen. Drohende Restriktionen im Bereich des Seniorenstudiums stehen dem Bedarf nach Weiterbildung in einer gewandelten Ruhestandsphase gegenüber (Reinert). Weitere Beiträge waren Forschung- und Praxiserfahrungen gewidmet (Dabo-Cruz, Woll, Stadelhofer, Freymark) sowie der Frage nach konkreten Zukunftsstrategien in der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer (Steinhoff, Meynen).
Dabei ist deutlich geworden, dass die Nachfrage und das Interesse der älteren Generation an wissenschaftlicher Weiterbildung steigen und sich die Studienangebote gleichzeitig weiter ausdifferenzieren. Das Studium im Alter ist keinesfalls mit einer Art gehobenem Zeitvertreib zu verwechseln. Ganz im Gegenteil, es geht den Studierenden um Wissenserweiterung und Kompetenzerwerb, der in vielfacher Weise gesellschaftlich wirksam werden kann. Das Spektrum des Studienertrags reicht dabei von der selbstbewussten Meisterung von Entwicklungsaufgaben des Alters über den Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten für bürgerschaftliche Tätigkeiten bis zu einer Art spezifischer Problemlösungs-Sachverständigkeit der wissenschaftlich gebildeten Älteren, die sich aus der Lebenserfahrung in Kombination mit akademischer Bildung und Forschung ergibt.
Auch kulturwissenschaftlich spannende Fragen nach der Herausbildung und den Formen einer spezifischen neuen Alterskultur können im Rahmen der Seniorenstudienangebote reflexiv bearbeitet werden (Meyer-Wolters). Erstmalig ist im Kreise der BAG WiWA auch die Perspektive einer beruflichen Bildung für Ältere diskutiert worden (Hörr). Auch hier sind es die aktuell gravierenden Umbrüche in der Verteilung und Bewertung von Arbeit und Berufstätigkeit im Lebenslauf, die eine neue Positionierung des Seniorenbildungsbereichs herausfordern.
Die zur Tagung versammelten Vertreterinnen und Vertreter der wissenschaftlichen Weiterbildung können inzwischen auf eine langjährige Erfahrung mit dem Seniorenstudium verweisen. Aus dieser Praxis, die vielfach durch Forschung untermauert ist, resultiert eine Vielfalt von erprobte Angebotsformen und wirksamen didaktische Konzepte. Ebenso verfügen die Einrichtungen über Kompetenz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen, da das Studium im Alter in der Regel in die Hochschulangebote integriert ist und altersübergreifendes Studieren ermöglicht. Diese Erfahrungen und Kompetenzen hat das Plenum der Tagungsteilnehmenden als eine sehr solide Basis gewertet, die bisherigen erfolgreichen Modelle fortzuführen und durch ergänzende Angebote auf veränderte gesellschaftliche und bildungspolitische Bedarfslagen zu reagieren. In einer abschließenden Diskussion wurde vereinbart, eine gemeinsame Stellungnahme zur aktuellen Situation und zu den zentralen Entwicklungslinien der wissenschaftlichen Weiterbildung Älterer zu erarbeiten.
Weitere Informationen zur BAG WiWa unter: http://www.dgwf.net/bagwiwa/.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der BAG – Tagung in Frankfurt beigetragen haben!!
Im besonderen danke ich
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allen Vortragenden und Diskutanten für das Voranbringen unserer gemeinsamen Themen
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meiner Kollegin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der U3L Elisabeth Wagner für fotografische Dokumentation und technische Unterstützung
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dem Team der Geschäftsstelle der U3L und besonders Arpita Hesse-Assman, die den Infotisch betreut hat, für organisatorische Hilfe und
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den SprecherInnen der BAG WiWA für den Austausch und die gemeinsame Tagungsvorbereitung.
Silvia Dabo-Cruz
geändert am 16. Mai 2012 E-Mail: Webmastere.wagner@em.uni-frankfurt.de
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